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Arjan Spannenburg

THE OBSERVER

"Eine preisgekrönte Schwarz-Weiß-Porträtstudie, die die psychologische Wechselwirkung des männlichen Blicks und die Spannung zwischen Panzerung und Verletzlichkeit erforscht."

Die Erzählung

Diese Arbeit untersucht den Grenzbereich, in dem sich der Akt des Betrachtens in eingehendes Prüfen verwandelt, ein stiller Austausch zwischen Subjekt und Betrachter, der sich beinahe tastbar anfühlt. InDER BEOBACHTERdie Grenze zwischen Betrachter und Betrachtetem löst sich auf. Der direkte, unerbittliche Blick des Dargestellten erzwingt eine Umkehrung der Rollen; er nimmt Ihre Aufmerksamkeit nicht nur hin, er erwidert sie und erzwingt einen Moment der Introspektion. Das Styling, ein hochgeschlossener Rollkragenpullover als visuelle Rüstung, steht in starkem Kontrast zu den zarten, verschlungenen Fingern und schafft eine "konstruierte Stille", in der Stärke und Zerbrechlichkeit koexistieren. Es ist kein flüchtiger Schnappschuss, sondern eine bewusste Konfrontation mit dem Selbst.

Visuelle Analyse

Ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Studio-Porträt eines jungen Mannes, der zentral vor einem texturierten, dunkelgrauen Hintergrund positioniert ist. Er trägt einen eng anliegenden schwarzen Rollkragenpullover, der mit den Schatten verschmilzt. Seine Beleuchtung nutzt eine Chiaroscuro-Technik, die sein Gesicht und seine Hände hervorhebt, während der Oberkörper verdeckt bleibt. Er blickt mit einem neutralen, intensiven Ausdruck direkt in die Linse. Seine Hände sind auf Taillenhöhe verschränkt, die Finger lose ineinander verschlungen, was im unteren Drittel des Rahmens einen Brennpunkt bildet.

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Jahr

2019