SPANNENBURG.ARTart that matters
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Eine Schwarz-Weiß-Fotokunst mit dem Titel Outcast, die einen Mann zeigt, der auf einer Bodenmatratze in einem trostlosen Raum sitzt.

Weitere aus der Serie

THE STANDALONE MASTERPIECES
A high-contrast black and white artwork titled Sentient featuring a person in a concrete architectural structure.Fine art photograph by Arjan Spannenburg titled 'Kiss Goodbye,' featuring a vulnerable shirtless man reclining on a dark wooden cabinet beside a bouquet of red roses, symbolizing the numbing pain and exposure of lost love against a dramatic black backdrop.A serene black and white fine art photograph of a figure standing in water next to a cliff side, exploring themes of nature and vulnerability.A black and white fine art photograph capturing a masculine back leaning into a textured tree trunk, emphasizing skin texture and shadows of foliage to represent masculine vulnerability and a connection to nature.A black and white photograph of a man reaching out to shake hands with his own shadow on a textured wall.A nude figure in a protective fetal position at night, illuminated by a spotlight in a dark forest; a photographic metaphor for being overwhelmed by emotion.

"Konfrontiert das tiefe Gewicht gesellschaftlichen Drucks, erfasst eine rohe, monochrome Erzählung von Verletzlichkeit und dem Kampf um Selbstbefreiung."

Die Erzählung

Der Endpunkt des Flugs

In Outcast, Arjan Spannenburg erfasst einen entscheidenden Tiefpunkt der menschlichen Erfahrung. Das Werk porträtiert einen jungen Mann, der dem erdrückenden Gewicht gesellschaftlicher Erwartungen erlegen ist und Zuflucht im Substanzmissbrauch sucht, als vorübergehende, zerstörerische Erleichterung. Dieses Bild ist keine Studie der Erholung: Es ist eine schonungslose Konfrontation mit den Mechanismen des Überlebens und des Verlusts. Der trostlose, verfallende Raum dient mehr als nur als Hintergrund. Er ist die Endstation einer langen Flucht vor der Realität, die letzte Station vor dem Beginn der Rückreise.

Spannenburg bedient sich einer rohen visuellen Sprache, um die Vorwände des modernen Lebens abzustreifen und nur den Kern der physischen Welt zurückzulassen. Die Komposition unterstreicht die immense Isolation, die notwendig ist, um dem Blick der Welt zu entkommen, und lädt gleichzeitig den Betrachter ein, den Moment der völligen Kapitulation mitzuerleben. Dieses Werk nimmt einen bedeutenden Platz in der zeitgenössischen Kunstwelt ein, indem es sich weigert, den Kampf zu romantisieren. Stattdessen dokumentiert es den Schauplatz eines tiefgreifenden inneren Kampfes, in dem das Subjekt darum kämpfen muss, eine Identität zurückzugewinnen, die von dem Druck getrennt ist, der es zerbrochen hat. Für den ernsthaften Sammler stellt dieses Werk einen seltenen und ehrlichen Einblick in die Fragilität des Selbst innerhalb des sozialen Gefüges dar.

Visuelle Analyse

Das Kunstwerk ist eine kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotografie, die einen Mann ohne Hemd zeigt, der auf einer direkt auf einem Betonboden liegenden Matratze sitzt. Er ist von der Linse abgewandt, sein Rücken offenbart seine Wirbelsäule und Rippen, was einen Zustand körperlicher Verletzlichkeit suggeriert. Der Raum ist vernachlässigt, mit fleckigen, gemusterten Wänden und einem einzelnen Klappstuhl in der Nähe einer Steckdose. Um ihn herum sind grundlegende Überlebensutensilien verstreut: eine Metallflasche, ein Paar abgetragene Schuhe und eine Tasche. Licht strömt aus einem unsichtbaren Fenster herein und wirft lange, harte Schatten über den strukturierten Boden.

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Jahr

2017