SPANNENBURG.ARTart that matters
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Eine Schwarz-Weiss Fotokunst Arbeit mit dem Titel Outcast, die einen Mann zeigt, der auf einer Bodenmatratze in einem kargen Raum sitzt.

Weitere aus der Serie

THE STANDALONE MASTERPIECES
Fine art black and white portrait titled 'The Observer' by Arjan Spannenburg. A young man in a black turtleneck stares intently at the viewer with clasped hands. Winner of the FEP Awards 2019 Merit in Portraiture.A high-contrast black and white artwork titled Sentient featuring a person in a concrete architectural structure.SAINT SEBASTIAN by fine art photographer Arjan SpannenburgBlack and white fine art photograph of a figure sitting inside a coastal cave overlooking a Mediterranean landscape.The Artwork COMING OUT : showing a blurred figure transitioning out of a wardrobe in a high-contrast black and white fine art photograph by Arjan Spannenburg.A serene black and white fine art photograph of a figure standing in water next to a cliff side, exploring themes of nature and vulnerability.

"Konfrontiert das tiefgreifende Gewicht gesellschaftlichen Drucks und fängt eine rohe, monochrome Erzählung von Verletzlichkeit und dem Kampf um Selbstwiederherstellung ein."

Die Erzählung

Der Endpunkt des Flugs

In Outcast, Arjan Spannenburg fängt einen entscheidenden Tiefpunkt im menschlichen Erleben ein. Das Werk porträtiert einen jungen Mann, der dem erdrückenden Gewicht gesellschaftlicher Erwartungen erlegen ist und Zuflucht in der Substanznutzung sucht, was jedoch nur eine temporäre, destruktive Erleichterung verschafft. Dieses Bild ist keine Studie der Erholung: es ist eine schonungslose Konfrontation mit den Mechanismen des Überlebens und des Verlusts. Der desolate, verfallende Raum dient mehr als nur als Hintergrund. Er ist die Endstation einer langen Flucht vor der Realität, der letzte Halt vor dem Beginn der Rückreise.

Spannenburg nutzt eine rohe visuelle Sprache, um die Vorwände des modernen Lebens abzustreifen und nur die Essenz der physischen Welt zurückzulassen. Die Komposition unterstreicht die immense Isolation, die notwendig ist, um dem Blick der Welt zu entkommen, und lädt gleichzeitig den Betrachter ein, den Moment der totalen Hingabe mitzuerleben. Dieses Werk nimmt einen bedeutenden Platz in der zeitgenössischen Kunst ein, indem es sich weigert, den Kampf zu romantisieren. Stattdessen dokumentiert es den Ort eines tiefgreifenden inneren Kampfes, in dem das Subjekt darum kämpfen muss, eine Identität zu beanspruchen, die von den ihn zerbrechenden Belastungen getrennt ist. Für den ernsthaften Sammler stellt dieses Werk einen seltenen und ehrlichen Einblick in die Zerbrechlichkeit des Selbst innerhalb des sozialen Gefüges dar.

Visuelle Analyse

Das Kunstwerk ist eine kontrastreiche Schwarz-Weiss Fotografie, die einen Mann ohne Oberkörper zeigt, wie er auf einer direkt auf einem Betonboden platzierten Matratze sitzt. Er ist von der Linse abgewandt, sein Rücken offenbart seine Wirbelsäule und Rippen, was auf einen Zustand körperlicher Verletzlichkeit hindeutet. Der Raum ist vernachlässigt, mit fleckigen, unregelmässigen Wänden und einem einzelnen Klappstuhl in der Nähe einer Steckdose. Um ihn herum sind grundlegende Überlebensutensilien verstreut: eine Metallflasche, ein Paar abgetragene Schuhe und eine Tasche. Licht strömt aus einem unsichtbaren Fenster und wirft lange, karge Schatten über den texturierten Boden.

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Jahr

2017